Einblicke in die Berufswelt

Ob Kfz-Motor, Werbefolie, Pneumatik-Modell oder Marzipanbär – für die Achtklässler der Rothensteinschule gab es am Dienstag und Mittwoch einen abwechslungsreichen Einblick in die Berufswelt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Berufsberater Andreas Diebel von der Agentur für Arbeit ging es auch sofort los. Vier Stationen waren aufgebaut, die nacheinander von allen Schülern getestet wurden.

Die Station „Kfz-Technik“ wurde von Hendrik Kutiak betreut. Hier konnten die Schüler und Schülerinnen einen kleinen Motor zerlegen und wieder zusammensetzen. Als nach dem Zusammenbau plötzlich zwei Schrauben übrig war galt es für die Jugendlichen, den Fehler zu finden…

Klebefolien selbst gestaltet

An einer anderen Station konnten sich die Rothensteinschule an der Herstellung von Klebefolien versuchen. Werbetechnikerin Ulrike Wefers erklärte, wie man das Motiv auf die Folie überträgt, es anschließend entgittert und so das endgültige Produkt erhält. So entstanden innerhalb kurzer Zeit Logos von Automarken, Sportvereinen oder anderen Marken.

Einen Tisch weiter hatte Nadine Jürges einige Technikkästen aufgebaut. Die Jungen und Mädchen bauten hier eine funktionsfähige Schranke, die sich auf Knopfdruck öffnen und schließen ließ, oder einen beleuchteten Turm. Schnell wurde klar: Wenn nur ein Kabel nicht richtig montiert ist, funktioniert das gesamte Modell nicht.

Filigrane Marzipanbären

Nebenan in der Schulküche stellte Claudia Berger den Beruf der Konditorin vor. Hier galt es, aus Marzipanmasse und unterschiedlichen Farbstoffen einen Bär samt Verzierungen herzustellen. Gleich im ersten Durchgang gab es Ergebnisse, die man in jeder Konditorei hätte ins Schaufenster stellen können.

An der Station „Elektrotechnik und Pneumatik“ bauten die Schüler gemeinsam mit Nadine Jürges funktionsfähige Modelle.