Gemeinsam sind wir stark: Am Freitag wurde es auf unserem Schulhof ganz besonders – denn unsere gesamte Schulgemeinschaft formte ein großes menschliches Herz. Im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“setzten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und ein friedliches Miteinander.
Von oben betrachtet wurde deutlich, was im Schulalltag manchmal gar nicht so leicht sichtbar ist: Viele einzelne Menschen können gemeinsam etwas Großes entstehen lassen. Schulter an Schulter standen die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof und bildeten mit ihren Körpern die Form eines Herzens.
Das Herz war dabei mehr als nur ein schönes Bild. Es steht für das, was unsere Schulgemeinschaft ausmachen soll: füreinander da sein, Unterschiede respektieren, niemanden ausgrenzen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Nach dem „Yes“ als Zeichen für Zusammenhalt im Jahr 2024 und dem Friedenszeichen im vergangenen Jahr wurde nun mit dem Herzen ein weiteres starkes Symbol geschaffen. Drei Aktionen – eine gemeinsame Botschaft: Wir gehören zusammen.
Die Stimmung auf dem Schulhof war fröhlich, bunt und voller Energie. Für einen Moment wurde aus vielen Klassen, Jahrgängen und einzelnen Personen eine große Gemeinschaft. Jeder Mensch war ein Teil des Bildes – und genau darin lag die Botschaft dieser Aktion.
Denn ein Herz funktioniert nur gemeinsam.
Unsere Schule zeigt: Vielfalt verbindet. Gemeinschaft macht stark. Und Courage beginnt damit, füreinander einzustehen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die heute Teil dieses besonderen Zeichens waren!
Im heimischen Stadion an der Oststraße hatten sowohl die U15- als auch die U17-Fußballer der Rothensteinschule in dieser Woche Heimrecht in der ersten Runde der Fußball-Kreismeisterschaft. Beide Teams trafen jeweils auf die Humboldtschule Halver sowie die Primusschule Schalksmühle. Die U17 konnte ihren Heimvorteil nutzen und sich für das Finalturnier im Oktober qualifizieren. Die U15 schied nach einem Sieg und einer Niederlage leider aus.
Die U17 startete mit einm 1:1-Unentschieden gegen die Humboldtschule. Den Meinerzhagener Führungstreffer durch Ali Karanfil konnten die Gäste im Spielverlauf noch ausgleichen. Im zweiten Turnierspiel setzte sich die Primusschule mit 2:1 gegen die Humboldtschule durch. Damit war für die Rothensteinschüler klar, dass sie das zweite Spiel gegen die Schalksmühler gewinnen mussten, wenn sie noch eine Runde weiterkommen wollten. Dank zweier Tore von Ali Karanfil und Dijon Ujupaj gelang dann in einer überlegen geführten Partie auch ein 2:0-Sieg.
Die U15 der Rothensteinschule startete mit einem 2:1-Erfolg gegen die Humboldtschule. Philipp Lampka und Wadim Heit sorgten für die beiden Treffer. Im Anschluss setzte sich die Primusschule deutlich mit 5:0 gegen die Halveraner durch. Auch hier gab es also ein um den Gruppensieg. Das entschieden die Primusschüler allerding knapp mit 1:0 für sich und sicherten sich damit den Einzug in die Endrunde. Für die Rothensteinschule blieb der zweite Platz übrig.
Mit einer ebenso fröhlichen wie stimmungsvollen Einschulungsfeier wurden am Mittwoch die 60 neuen Fünftklässler an der Rothensteinschule empfangen. Nach einer Tanzaufführung der Klasse 6b begrüßte Abteilungsleiterin Steffi Wegner die Jungen und Mädchen und ihre Eltern in der Aula. „Unser Motto heute lautet ‚Füreinander'“, sagte sie, und das spiegele sich schon in der Feier wider: Traditionell hatten die Sechstklässler die Feier für ihre neuen Mitschüler und Mitschülerinnen vorbereitet. „Ihr sollt in der Klasse füreinander da sein“, solle sich das Motto aber auch durch die weitere Schulzeit ziehen.
Für diese Zeit gab Schulleiterin Christiane Dickhut anschließend einige Tipps. Bei dem Schulmotto „Entdecke deine Stärken“ gehe es nicht nur um Wissen. Dickhut: „Niemand erwartet, dass du von von Anfang alles weißt.“ Es gehe auch darum, Fragen zu stellen, wenn man etwas nicht weiß oder verstanden hat, neugierig zus sein oder sich um andere zu kümmern. Den Eltern dankte sie für deren Vertrauen in die Rothensteinschule. Und die neuen Schüler bat sie zum Abschluss noch: „Bringt eure Neugier mit.“

Abteilungsleiterin Steffi Wegner warb bei den Eltern noch für den Föderverein, der viele Dinge an der Schule ermöglicht. Danach wurden alle Schüler klassenweise auf die Bühne gerufen. Dort erhielt jeder einen Beutel mit nützlichen Dingen für den Schulalltag, aber auch kleinen Geschenken, die die Sechstklässler gebastelt hatten. Für jede Klasse gab es zudem vom Förderverein eine Spielekiste für die Pausen. Anschließend sorgten die Sechstklässlerinnen Adele und Lea mit einem selbstkomponierten Lied auf Englisch für weitere Unterhaltung.
Im Anschluss ging es für die „Neuen“ mit ihren Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen (5a: Bianca Brennenstuhl und Christine Standhaft, 5b: Jeannine Nickel und Stefan Imhäuser, 5c: Marlene Appelt und Isabel Ternes) in die Klassenräume. Dort gab es eine erstes Kennenlernen, während sich die Eltern im Schülercafé bei Kaffee und Waffeln stärken konnten. Zum Abschluss des Tages wurde im Schulgarten traditionell ein Baum gepflanzt. Beim Einpflanzen half auch Bürgermeister Jan Nesselrath tatkräftig mit.













Mit einem internationalen Frühstück starteten die Rothensteinschüler in den letzten Tag des Schuljahres. Jeder Schüler und jede Schülerin hatte etwas zu essen mitgebracht – im Idealfall eine Spezialität aus dem jeweiligen Herkunftsland. So entstanden auf den Fluren lange Buffet-Theken mit einer riesigen Auswahl an Speisen und Getränken. Jeder durfte alles probieren – in der ersten Etage bei den Jahrgängen 5 bis 7, in der zweiten Etage bei den Jahrgängen 8 und 9.
Nach dem Frühstück wurde gemeinsam aufgeräumt, bevor es dann die Zeugnisse und anschließend Sommerferien gab.










Am vorletzten Tag des Schuljahres war wieder reichlich viel los an der Rothensteinschule. Die Schüler der Jahrgänge fünf bis neun hatten etliche Stationen vorbereitet, um Eltern, Verwandte, Ehemalige und andere Gäste mit einem bunten Programm zu unterhalten.
Ob kreativ oder sportlich – für jeden war etwas dabei. Es gab die Möglichkeit, Perlenketten herzustellen oder Motive aus Bügelperlen; außerdem konnten sich die Gäste ein Glitzertattoo verpassen lassen. Beim Dosen- und Pfeilewerfen sowie dem XXL-Fußball-Darts war Geschicklichkeit gefragt. In der Sporthalle konnten sich die Schüler und Gäste austoben: bei Rollbrettparcours, Sportspielen sowie einem Memory-Lauf des Jugendzentrums war Einsatz gefragt.
Der macht natürlich hungrig und durstig – doch auch dafür war vorgesorgt. Ob Bratwurst, Wraps, Obstspießen mit Schokolade, Crepes oder den Waffeln am Stiel des Fördervereins: Verhungern musste bestimmt niemand. Und auch Getränke gab es zu kleinen Preisen zu kaufen. Außerdem machte noch ein Eiswagen Station auf dem Schulhof.







Am vorletzten Schultag setzten die Fünftklässler der Rothensteinschule eine alte Tradition fort: Sie befreiten das Umfeld der Schule während der ersten beiden Unterrichtsstunden von Müll. Ausgestattet mit Handschuhen, Zangen und großen Müllsäcken verteilten sich die Schüler/innen der drei Klassen in unterschiedliche Richtungen. Ob Pestalozzistraße, Beurhausstraße, Zum Rothenstein, Goethestraße oder Richtung Spielplatz an der Kohlbergstraße – überall wurde fleißig das aufgesammelt, was andere achtlos weggeworfen hatten. Darunter befanden sich in diesem Jahr unter anderem Reste von einem Stuhl und jede Menge Plastikmüll. So kamen am Ende rund ein Dutzend Säcke zusammen, die im großen Container auf dem Schulhof entsorgt wurden.

60 Viertklässler, die nach den Sommerferien an der Rothensteinschule in den Jahrgang Fünf starten, waren am Mittwoch zu einem Kennenlernnachmittag eingeladen. Traditionell hatten die aktuellen Fünftklässler ein kleines Programm vorbereitet, damit die „Neuen“ ihre Lehrer, ihre zukünftigen Mitschüler und auch das Schulgebäude schonmal etwas kennenlernen konnten.
Drei Klassen, drei Stationen – da vergingen die zwei Stunden wie im Fluge. Nach einer kurzen Begrüßung durch Abteilungsleiterin Steffi Wegner war beim Slalomparcours mit Tischtennisschläger und -ball Geschicklichkeit gefragt, im Freitzeitbereich bastelten die Viertklässler individuelle Lesezeichen und ein kleines, aktuelles Erinnerungsfoto, und an der dritten Station führten die jetzigen Fünfer ihre Nachfolger bei einem Rundgang durch das Schulgebäude.
Währenddessen konnten sich die Eltern die Wartezeit im Schülercafé vertreiben. Hier standen Steffi Wegner und weitere Kollegen für mögliche Fragen zur Verfügung.

Ob Kfz-Motor, Werbefolie, Pneumatik-Modell oder Marzipanbär – für die Achtklässler der Rothensteinschule gab es am Dienstag und Mittwoch einen abwechslungsreichen Einblick in die Berufswelt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Berufsberater Andreas Diebel von der Agentur für Arbeit ging es auch sofort los. Vier Stationen waren aufgebaut, die nacheinander von allen Schülern getestet wurden.
Die Station „Kfz-Technik“ wurde von Hendrik Kutiak betreut. Hier konnten die Schüler und Schülerinnen einen kleinen Motor zerlegen und wieder zusammensetzen. Als nach dem Zusammenbau plötzlich zwei Schrauben übrig war galt es für die Jugendlichen, den Fehler zu finden…
An einer anderen Station konnten sich die Rothensteinschule an der Herstellung von Klebefolien versuchen. Werbetechnikerin Ulrike Wefers erklärte, wie man das Motiv auf die Folie überträgt, es anschließend entgittert und so das endgültige Produkt erhält. So entstanden innerhalb kurzer Zeit Logos von Automarken, Sportvereinen oder anderen Marken.
Einen Tisch weiter hatte Nadine Jürges einige Technikkästen aufgebaut. Die Jungen und Mädchen bauten hier eine funktionsfähige Schranke, die sich auf Knopfdruck öffnen und schließen ließ, oder einen beleuchteten Turm. Schnell wurde klar: Wenn nur ein Kabel nicht richtig montiert ist, funktioniert das gesamte Modell nicht.
Nebenan in der Schulküche stellte Claudia Berger den Beruf der Konditorin vor. Hier galt es, aus Marzipanmasse und unterschiedlichen Farbstoffen einen Bär samt Verzierungen herzustellen. Gleich im ersten Durchgang gab es Ergebnisse, die man in jeder Konditorei hätte ins Schaufenster stellen können.







Laufen, springen, werfen anstatt Deutsch, Mathe, Englisch – am Montag standen für die Rothensteinschüler die Bundesjugendspiele auf dem Stundenplan. Im Stadion an der Oststraße galt es, beim Sprinten, Ballwerfen, Weitspringen und dem abschließenden 800-m-Lauf möglichst viele Punkte zu sammeln. Am Ende reichte es für 13 Schüler/innen zu einer Ehrenurkunde, 69 Jugendliche konnten sich über eine Siegerurkunde freuen, 142 mal gab es eine Teilnahmeurkunde.
Einige Jungen und Mädchen erwiesen sich als echte Talente und zeigten richtig starke Leistungen – da durfte auch der Applaus der Mitschüler/innen sowie der Lehrer/innen nicht fehlen. Überall wurde lauthals angefeuert, um auch die letzten Reserven zu mobilisieren. Dank zweier Ballwurf- und dreier Weitsprunganlagen konnten die Mehrkämpfe am Vormittag zügig abgewickelt werden.
Im Anschluss gab es die traditionellen Pendelstaffeln. Jeweils vier Jungen und vier Mädchen aus jeder Klasse mussten jahrgangsweise gegeneinander 50 Meter sprinten. Im Jahrgang 5 setzte sich die 5b durch, im Jahrgang 6 in einem ganz knappen Rennen die 6c und im Jahrgang 7 die 7a. Zum Abschluss galt es dann noch zwei Stadionrunden für den 800-m-Lauf zu bewältigen.
Wer gerade nicht aktiv war, weil er zwischen zwei Disziplinen eine kleine Pause hatte, konnte sich auf der Tribüne erholen. Hier sorgte der Förderverein dank zahlreicher Spenden von Eltern mit einem kostenlosen Obst- und Gemüsebüffet sowie Getränken für die notwendige Stärkung.



